Nah am Ziel

Verkehrsmittel Regionalverkehr

Die S-Bahnen und Regionalzüge gehören zum öffentlichen Nahverkehr. Gerade in ländlichen Gebieten stellen sie eine wichtige Möglichkeit dar, schnell von A nach B zu kommen. S-Bahnen fahren meist zwischen größeren Städten und verbinden so auch die Randgebiete mit dem Stadtzentrum. Dabei haben sie in der Regel eine geringere Taktung als Straßenbahnen oder Busse, fahren aber schneller und die Haltestellen liegen weiter auseinander. Sie sind daher eine gute Alternative zu Bussen, wenn du weiter außerhalb liegende Ziele erreichen willst.

Die Regionalzüge erweitern das erreichbare Gebiet noch ein wenig mehr. Da sie Städte meist ohne Zwischenhalt miteinander verbinden, sind sie für Pendler und Geschäftsreisende eine gute Alternative zum Auto. Regionalzüge fahren wie die ICE auf den Hauptverkehrsachsen, sind aber mit 160 km/h langsamer als diese.

S-Bahnen und meist auch Regionalzüge fahren oft auch Flughäfen an, sodass du in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln auch gut längere Reisen unternehmen kannst. Durch das relativ große Platzangebot ist es auch kein Problem, Gepäck oder Kinderwagen mitzunehmen.

Ausstattung und weitere Optionen
Da die Nahverkehrsstrecken nicht länger als 50 km sind, gibt es sowohl in S-Bahnen als auch in Regionalzügen keine Bordbistros. Auch auf WLAN und Steckdosen musst du bei den kurzen Strecken leider verzichten. Im Regionalexpress gibt es meistens noch Toiletten, in Regionalzügen ist es fahrzeugabhängig, in neueren S-Bahnen heißt es einhalten.

Mit dem Regionalverkehr hast du gute Anbindungen an touristische Gebiete wie beispielsweise das Steinhuder Meer, verschiedene Ostseebäder, die Mecklenburgische Seenplatte oder die bayerischen Alpen. Diese Regionen werden nicht von ICE bedient, sodass du durch den öffentlichen Nahverkehr eine gute Ergänzung auf deiner Route in diese Ferienregionen hast und dadurch auch nicht mit dem Auto fahren musst.

Bequeme Verkehrsvariante
S-Bahnen kommen meist im 20-Minuten-Takt. Dadurch sind auch flexible Umsteige-Verbindungen möglich. Regionalzüge sind häufig stündlich getaktet, oft fahren aber mehrere Linien das gewünschte Ziel an, sodass du an größeren Bahnhöfen meist nicht lange auf die Weiterfahrt warten musst. Wie bei fast allen Verkehrsmitteln ist die Frequenz der Fahrten abends und am Wochenende geringer. Dafür fahren einige S-Bahnen – je nach Region – fast die ganze Nacht im Stundentakt.

In manchen Regionen bist du mit S-Bahnen und Regionalzügen schneller unterwegs als mit dem PKW. Das gilt vor allem für Strecken, auf denen oft Stau ist, wie beispielsweise im Ruhr- oder Rhein-Main-Gebiet.

Unser Partner
Partnerlogo_HKX

Die Tickets des Hamburg-Köln-Expresses (HKX) sind günstig und richten sich unter anderem nach der Zeit, innerhalb derer im Voraus gebucht wird - je früher, desto günstiger. Unterschiedliche Tarife sind auch hier verfügbar. Neben der Strecke Hamburg-Köln wird auch Frankfurt am Main angefahren.

Vor- und Nachteile
  • Schnelle Verbindung zu nahen Verkehrsknoten­punkten
  • Mitnahme von großem Gepäck, Hunden, Kinderwagen, Fahrrädern möglich, Platz verfügbar
  • Gute Alternative zum Bus oder PKW
  • Nicht überall eine enge Taktung, nachts noch seltener
  • Ein Sitzplatz ist nicht garantiert, keine Reservierung möglich
INFOGRAFIK

Alle Fakten zum Regioverkehr

Infografik öffnen

Hier punktet der Regioverkehr

  1. Ein ewiges Hin und Her

    Du pendelst für den Job täglich oder regelmäßig zwischen zwei Städten hin und her. Mit dem öffentlichen Nahverkehr sparst du dir die Rushhour auf der Straße und kommst schnell und entspannt ans Ziel.

  2. Ein Tag Spontanurlaub

    Das Wetter am Wochenende ist wider Erwarten schön und du willst es am idyllischen See nutzen - der ist nur leider nicht mal eben um die Ecke. Mit Regionalzug und S-Bahn bist du trotzdem schnell vor Ort und hast noch etwas vom Tag.

  3. Woanders sind die Klamotten schöner

    Du kannst das Angebot in den Läden in deiner Innenstadt nicht mehr sehen und findest auch beim dritten Versuch nichts Neues. Zeit, über den Stadtrand zu schauen und zu sehen, ob es in der Nachbarstadt eine bessere Auswahl gibt. Shoppingtouren sind daher auch ein guter Grund für den öffentlichen Nahverkehr - besonders wenn man die Parkgebühren zusätzlich ausgeben kann.

Diese Themen könnten dich auch interessieren
Seite teilen Seite
teilen
Vorsicht! Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.