Aktuelles über uns
und die neuesten Trends

Qixxit Presse

Karlsruhe an der Spitze, NRW hat Nachholbedarf: Das Qixxit Carsharing-Städteranking

Veröffentlicht am 19.09.2016 um 11:49

Jung, urban und kein Interesse am eigenen Auto - immer mehr Deutsche nutzen Carsharing. Doch nicht überall ist das Angebot gleich gut. Das Städteranking des Mobilitätsportals Qixxit zeigt: Im Rennen um die Carsharing-Hauptstadt lässt eine Stadt in Baden Deutschlands Großstädte alt aussehen.  

Frankfurt am Main, 13. September 2016. Das eigene Auto ist out. Besonders in den großen Städten entscheiden sich mehr und mehr Menschen gegen den Kauf eines PKWs. Die Alternative heißt Carsharing. Laut statistischem Bundesamt und dem Bundesverband Carsharing nutzen in Deutschland bereits rund 1,3 Millionen Autofahrer die Fahrzeuge von Anbietern wie car2go oder Flinkster - und die Tendenz ist steigend. Doch nicht überall in Deutschland ist das Angebot gleich gut. Gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Statista hat das Mobilitätsportal Qixxit herausgefunden, wo das eigene Auto inzwischen überflüssig und wo in Deutschland Carsharing noch eher ein Fremdwort ist. 

Noch ist Carsharing ein urbanes Phänomen. Von den insgesamt 16.100 Carsharing-Fahrzeugen auf deutschen Straßen ist knapp die Hälfte (48,5 Prozent) in den fünf größten deutschen Städten unterwegs. Und doch ist die eigentliche Carsharing-Hauptstadt keine Metropole: In Karlsruhe kommen auf 1.000 Einwohner 2,15 Fahrzeuge. Das ist absolute Spitze und auch die Millionenstädte können dabei nicht mithalten. "Qixxit bezieht mit den Angeboten von Flinkster und car2go 7.500 Carsharing-Fahrzeuge in Deutschland in die Routenplanung von Tür zu Tür ein", so Frank Merkel, Teamleiter Produktentwicklung und Operations bei Qixxit. "Auch ohne eigenes Auto greifen Nutzer damit schnell auf ein Fahrzeug in ihrer Nähe zurück." 

Das einzige grün regierte Bundesland ist Vorreiter in Sachen Shared Mobility 
Den zweiten Platz im Pro-Kopf-Vergleich belegt Stuttgart. Die Stadt ist zwar eine Auto-Hochburg aber auch führend beim Carsharing-Angebot. 1,44 Fahrzeuge kommen hier auf 1.000 Einwohner. Neben Karlsruhe und Stuttgart sind mit Freiburg, Tübingen und Heidelberg gleich drei weitere Städte aus Baden-Württemberg in den Top 10 vertreten. Das einzige Bundesland in Deutschland mit einem grünen Ministerpräsidenten beansprucht damit ganz klar eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung von alternativen Mobilitätskonzepten. Dagegen hat NRW noch Nachholbedarf, insbesondere im und ums Ruhrgebiet. Den 2,7 Millionen Einwohnern von Essen über Dortmund bis nach Krefeld stehen gerade mal 240 Fahrzeuge zur Verfügung. Das entspricht einer Quote von unter einem Fahrzeug pro 10.000 Einwohner. 

Über das Ranking 
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Recherche von Qixxit gemeinsam mit Statista im August 2016. Als Quellen dienten das Statistische Bundesamt sowie der Bundesverband Carsharing. Die Zahlen beziehen sich auf die Fahrzeuge der Mitgliedsorganisationen des Bundesverbands Carsharing sowie alle bekannten Carsharing-Anbieter in Deutschland. 

Über Qixxit 
Das Mobilitätsportal Qixxit (www.qixxit.de), eine Initiative der Deutschen Bahn, ermöglicht die flächendeckende Reiseplanung von Tür zu Tür. Als verkehrsträgerneutrales Portal verknüpft Qixxit eine Vielzahl von Verkehrsmitteln und erstellt verschiedene Reiseketten von der Start- zur Zieladresse. Über Filter können Nutzer die einzelnen Reisebausteine anhand der eigenen Bedürfnisse zusammenstellen und damit die optimale Reisekette erstellen. Zu den integrierten Verkehrsmitteln gehören unter anderem Mietwagen genauso wie Fernbusse, Züge der Deutschen Bahn, öffentlicher Personennahverkehr, Car-Sharing-Anbieter sowie das Flugzeug. Neben der Online-Anwendung ist Qixxit als mobile App für Android-Smartphones sowie für das iPhone und die Apple Watch verfügbar.

Seite teilen Seite
teilen
Vorsicht! Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.