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1.800 Euro für den Stinkefinger: Das kosten Beleidigungen im Straßenverkehr

Veröffentlicht am 10.11.2016 um 10:10

Schimpfwörter, rüde Gesten, Ausraster: Wer sich am Steuer nicht im Griff hat, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Das Mobilitätsportal Qixxit zeigt, was Verkehrsteilnehmer besser nicht tun sollten.

 

Frankfurt am Main, 9. November 2016. Dumme Kuh, 900 Euro. Bekloppter, 1.350 Euro. Stinkefinger, 1.800 Euro. Jemanden zu beleidigen mag kurz guttun, dem Geldbeutel jedoch lange weh. Denn in Deutschland ist das kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die mit Geldstrafen geahndet wird. Wie hoch diese ausfallen, hängt vom Tatumstand und vom jeweiligen Nettoeinkommen ab. In 5 bis 360 Tages-sätzen zahlen die Übeltäter ihre Kurzschlussreaktion ab. ?Es gibt keine festen Beträge für Beleidigungen, aber viele Durchschnittswerte, an denen sich die Verkehrs-teilnehmer orientieren können?, erklärt Christian Janeczek, Rechtsanwalt aus Dresden und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Verkehrs- und Strafrecht des Deutschen Anwaltsvereins. Die ?dumme Kuh? kostet bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 2.700 Euro netto etwa 900 Euro, der Mittelfinger liegt bei 1.800 Euro. Der Tageshöchstsatz beträgt laut Strafgesetzbuch maximal 30.000 Euro. ?Die allgemeine Verrohung der Sprache erhöht die Schwelle zur Beleidigung: ?Bei dir piept´s wohl?? oder ein ?Witzbold? werden meist nicht mehr geahndet?, so Janeczek.

Infografik Beleidigungen
Infografik "Beleidigungen im Straßenverkehr"

Was ist eine Beleidigung?

Nach Paragraph 185 des Strafgesetzbuches ist eine Beleidigung eine vorsätzliche Verletzung der Ehre einer Person und damit eine Straftat. Dazu zählen respektlose Äußerungen genau wie Gesten, die an einen anderen Straßenverkehrsteilnehmer gerichtet sind. Wer wiederholt den Vogel zeigt oder sein Gegenüber verflucht, für den gelten deutlich höhere Strafen. Neben höheren Geldbußen muss dann mit einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr gerechnet werden. Wird zusätzlich die Verkehrssicherheit gefährdet, gibt es ein zeitweiliges Fahrverbot. Aber: Nur wer angezeigt wird, zahlt auch für seine Ausrutscher.

So bleiben Sie entspannt

Fahrrad, Bahn oder Auto. Egal worauf die Wahl fällt, es gibt immer einen Verkehrsteilnehmer, der einen schlechten Tag hat und nervt. Dann gilt es Blickkontakt aufzunehmen, freundlich zu nicken und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Wer selbst entspannt bleiben will, überlässt die Wahl des schnellsten Weges einfach dem Mobilitätsportal Qixxit. Neben Mietwagen, Fernbussen, Zügen und Co. finden Reisende hier Auskünfte und Tickets des öffentlichen Nahverkehrs, Carsharing-Angebote und sogar Flugrouten ? alles gebündelt in einer App.

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