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Mit dem Fahrrad in Bus und Bahn ? wie ihr Bike und Öffentlichen Verkehr clever kombiniert.

Veröffentlicht am 07.04.2015 um 17:49 in Smart unterwegs von qixxit

Das Fahrrad ist auf kurzen Strecken für viele ein unschlagbares Verkehrsmittel: preiswert, schnell und ohne Parkplatzsorgen. Auf längeren Strecken hingegen wird es schnell anstrengend und der Zeitvorteil schwindet. Daher bietet es sich an, das Fahrrad mit den Vorzügen des ÖPNV zu kombinieren. Gerade für Pendler macht es Sinn, wenn sie die Wege von und zur Haltstelle mit dem Rad abkürzen. Denn wer die ?erste und die letzte Meile? seiner Mobilitätskette radelt, spart dabei immer deutlich Zeit.

Wann und wo darf ich mein Fahrrad mitnehmen? In S-Bahnen und Regionalzügen gibt es  gekennzeichnete Bereiche, die meist eine zeitlich unbeschränkte Mitnahme erlauben. Es gilt aber auch, dass Kinderwägen und Rollstühle Vorrang haben. Auch in U-Bahnen ist die Fahrradmitnahme in gekennzeichneten Abteilen möglich. Bei etlichen Verkehrsbetrieben gibt es jedoch Sperrzeiten während des Berufsverkehrs, so etwa beim HVV in Hamburg. Kniffeliger wird es in Bussen und Straßenbahnen. Oft ist dies nicht gerade üblich aber prinzipiell möglich. Hier solltet ihr in jedem Fall nach dem Fahrradzeichen Ausschau halten und die Berufsverkehrszeiten meiden. Achtet bitte generell darauf, dass ihr andere Fahrgäste nicht behindert.

Fahrradabteile sind im ÖPNV in der Regel gut gekennzeichnet.

Was kostet die Mitnahme? Hier unterscheiden sich die jeweiligen Verbünde erheblich! Während zum Beispiel beim RMV die Fahrradmitnahme generell kostenlos ist, erheben andere Verkehrsbetriebe zusätzliche Kosten fürs Fahrrad. So ist in Hamburg die Fahrradmitnahme in U-Bahn und Bus kostenlos, in Regionalzügen des HVV hingegen kostet die Einmalfahrt etwa 3,50 ?. In Berlin hingegen ist bei jeder Fahrt ein Ticket für das Fahrrad fällig (außer für Inhaber eines Semestertickets). Interessant ist auch, dass manche Verkehrsgemeinschaften die Fahrradmitnahme außerhalb der Stoßzeiten belohnen. So ist das Fahrrad beim VRN an Werktagen nach 9 Uhr immer kostenlos.

Fahrrad im Zug sowie im Fahrstuhl zum Bahnsteig, Fahrradticket am Terminal (VBB Fahrkartenautomat) kaufen

Wie plane ich am besten? Regelmäßige Pendler sollten sich im Web oder per Telefon die genauen Möglichkeiten und Tarife ihres Verkehrsanbieters erklären lassen. Googelt einfach ?Fahrradmitnahme? zusammen mit dem Namen eures Verkehrsverbundes. Dann heißt es ausprobieren! Wenn ihr eher zu den Ausflüglern gehört, könnt ihr auf dieser Seite schnell Infos für eure Region bekommen. Unter der dort genannten Service-Telefonnummer erhaltet ihr ziemlich gut Auskunft für ganz konkrete Strecken (andere Anbieter i.d.R. eingeschlossen).

Um im Fernverkehr? Im ICE erfolgt generell keine Fahrradmitnahme, außer ihr zerlegt das Rad. In Fernbussen sowie sonstigen Fernzügen habt ihr mit etwas zeitlichem Vorlauf meist immer eine sehr gute Chance, eine Fahrradmitnahme zu arrangieren. Ihr müsst dies also im Voraus planen. Die Kosten dafür lagen dabei laut unseren Recherchen nie höher als 10 Euro. Weitere Infos (auch zum Thema Flugzeug) findet ihr in unserer Linkliste unten.

Faltrad von Brompton (gefaltet und fahrbereit), Faltrad von Birdy in Aktion

Falträder ? was ist anders? Ehemals ?Klapprad? genannt, hat dieses Gefährt zuletzt eine erstaunliche Entwicklung hingelegt. Falträder stehen normalen Rädern in nichts mehr nach. Verkehrs- und Lifestyle-sicher, bieten sie ideale Anschlussmobilität. Besonders ist nun, dass zusammengeklappte Falträder fast immer und ohne zusätzliche Kosten mitfahren dürfen ? auch im ICE. Manchmal muss dazu das Faltrad in einer Tasche verpackt sein. Einige Verkehrsverbünde, wie in der Vergangenheit schon München oder Hamburg, bieten ihren Kunden Falträder zum Vorzugspreis an.

Und sonst? Stadtplaner und Verkehrsbetriebe versuchen die umweltfreundliche Kombination von Fahrrad und Öffentlichem Verkehr zu unterstützen. Dabei zeichnet sich zunehmend der Trend ab, pedalgetriebene Anschlussmobilität zu ermöglichen, ohne dass die Fahrräder im Zug mitgenommen werden müssen. Folgende Mobilitätslösungen verstehen sich in diesem Sinne:

  • Die Bike Sharing-Angebote (= flexible Miete) sind innerstädtisch ein ziemlich passgenaues Angebot für multimodal reisende Pendler. Die Innenstädte der deutschen Metropolen sind dabei am besten erschlossen.
  • Bike+Ride Stationen sollen Fahrradfahrern die Chance geben, ihr Fahrrad sicher in Haltestellennähe abzustellen. Interessant sind etwa die Fahrradboxen des VRR, bei welchen man sein Fahrrad komplett in einen Container einschließt.
  • Heute noch eher selten, könnten Mobilitätsstationen in Zukunft beide Funktionen miteinander kombinieren

Bike Sharing- sowie Bike+Ride-Touren (auch kombiniert im Vor- und Nachlauf) könnt ihr übrigens ganz gut mit Qixxit planen. Schließt dazu einfach im Verkehrsmittelfilter ?Fahrrad? und ?Mietrad? in die Suche mit ein. So könnt ihr multimodales Reisen auch spontan von unterwegs organisieren.

Call A Bike-Station am Berliner Gleimtunnel

Bike+Ride Station am U-Bahnhof Britz Süd, Berlin: Die überdachten Stellplätze bieten einen guten Regenschutz.

Qixxit Linkliste zum Thema

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