Aktuelles über uns
und die neuesten Trends

Blog

Was machen Münster und Kopenhagen anders als andere Städte?

Veröffentlicht am 21.04.2016 um 11:09 in Mobilität im Wandel von qixxit

Münster ist seit Jahren die fahrradfreundlichste große Stadt Deutschlands (Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club). Und Kopenhagen wird Jahr für Jahr zu einer der lebenswertesten Städte Europas gekürt. Doch woran liegt das? Was machen Münster und Kopenhagen anders als andere Städte? 

Fahrrad
Was macht eine fahrradfreundliche Stadt aus? © Shutterstock / solominviktor

Herausragend bei beiden Städten ist wohl, dass auch die Politik hinter der Förderung und dem Ausbau der Radverkehrspolitik steht. Das äußert sich beispielsweise darin, dass in Kopenhagen in der ganzen Stadt Brücken über die Kanäle und Straßen gebaut werden, so dass die Fahrradfahrer  in der Innenstadt immer schneller ans Ziel kommen als Autofahrer. Diese Förderung des Radverkehrs führt nun dazu, dass in Kopenhagen ca. 45% der Arbeitnehmer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Dadurch sind sie fitter, gesünder und leistungsfähiger, was dann wiederrum der Volkswirtschaft zu Gute kommt.

In Münster ist der komplette Innenstadtbereich für PKW gesperrt oder es sind nur Einbahnstraßen vorhanden. Das führt dazu, dass Autofahrer die Innenstadt großräumig umfahren müssen, während Fahrradfahrer schnell und einfach quer hindurch fahren können. Außerdem gibt es in Münster eine 4,5 km lange Promenade, die Fußgängern und Fahrradfahrern vorbehalten ist. Diese Promenade ist als Ringstraße angelegt und ist in regalmäßigen Abständen durch Querstraßen mit der Innenstadt verknüpft.

Leider ist es häufig so, dass Städte ihre Arbeit auf dem Gebiet der Fahrradfreundlichkeit als erledigt ansehen, wenn sie einfach nur eine weiße Linie rechts und links an der Straße auf den Asphalt pinseln und das dann als Radweg deklarieren. Zu Recht wird dieser jedoch nicht gern von den Radfahrern genutzt. Sie sind dann nämlich Puffer zwischen den fahrenden Autos auf der Straße und den parkenden Autos am rechten Fahrbahnrand. Oft wird die Fahrradspur dann auch noch zugeparkt und dem Radfahrer bleibt keine andere Möglichkeit, als auf die Straße oder den Fußweg auszuweichen.

Aber es geht auch anders: fahrradfreundlich ist es beispielsweise auch, wenn die Fahrradfahrer an Ampeln 10 Sekunden eher grün bekommen, als die Autos. So sind sie schon auf der Kreuzung und sichtbar, wenn die Autofahrer anfahren. Oder wenn im Winter zunächst der Radweg geräumt wird und dann die Straße.

Um dir deine Fahrradwege zu erleichtern hat Qixxit natürlich auch eine Fahrradnavigation integriert. Gib' einfach deinen Start- und Zielpunkt ein und wir zeigen dir den richtigen Weg.

Seite teilen Seite
teilen
Vorsicht! Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.