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Gewusst wie: Mietrad-Systeme vorgestellt

Veröffentlicht am 10.10.2014 um 11:48 in Smart unterwegs von nkollinger

Unterwegs spontan ein Fahrrad mieten und am Ziel einfach wieder abstellen. So in etwa lässt sich der Service beschreiben, den die großen Anbieter Nextbike und Call-A-Bike in etlichen Großstädten anbieten. Wir wollen euch hier zeigen, wie es geht und warum sich die Mühe lohnt.

Bike Sharing Header

Funktionsweise und Standorte

Über die City verteilte, feste Ausleihstationen dienen als Anlaufpunkte für die Ausleihe und Rückgabe. Ein möglichst dichtes Netz solcher Stationen macht das oben beschriebene Prinzip also möglich. Die mobilen Apps helfen euch, freie Bikes im Handumdrehen aufzuspüren. Die blauen Räder des Leipziger Start-Ups Nextbike sind mit ihren geschwungenen Rahmen nicht zu verfehlen. Nextbike dürfte zukünftig weitere Städte erschließen, die jeweils aktuellen Standorte findet ihr hier. Bei den roten Call-A-Bikes gilt die oben beschriebene flexible Miete in diesen Städten. Darüber hinaus gibt es weitere Standorte, an denen das Call-A-Bike nur am Bahnhof geliehen und abgegeben werden kann. Letzteres ist zumeist eine interessante Option für Fernreisende.

Anmeldung (ca. 10 Min) und Preise

Beide Anbieter haben einen Basistarif ohne jede Grundgebühr ? wer nicht fährt zahlt hier auch nichts. Bei Nextbike fällt dann für jede angebrochene halbe Stunde 1,- ? an. Call-A-Bike rechnet aktuell acht Cent pro Minute ab. Die Tagesmiete liegt bei maximal 9,- ? (Nextbike) bzw. 15,- ? im Falle von Call-A-Bike. Beide haben zusätzlich relativ günstige Tarife für Vielfahrer, bei denen die erste halbe Stunde pro Fahrt stets frei ist. Wichtig: Wer bei Nextbike gleich nach der Anmeldung losfahren will, braucht dazu eine Kreditkarte. Generell könnt ihr bei beiden Diensten alternativ Kreditkarte oder Bankverbindung hinterlegen. Weitere Dokumente sind nicht nötig, eine gültige Mobilnummer und eine E-Mail Adresse hingegen schon. Anmeldelinks und Preislisten sind über die jeweiligen Homepages von Nextbike und Call-A-Bike leicht zu finden. Registrieren könnt ihr euch auch telefonisch (Nummern stehen am Bike), über die App oder gegebenenfalls vorhandene Kunden-Terminals. Unser Geheimtipp: In Düsseldorf, München und Berlin fahren Kunden des Carsharing-Anbieters Drive-Now bei Nextbike in den ersten 30 Minuten immer kostenlos, wenn ihr dies bei der Registrierung angebt.

Ausleihen und wieder abgeben

Auch hier gilt für beide Anbieter: Entweder Anruf bei der Hotline (zum Ortstarif), Ausleihe am Terminal oder am bequemsten über die jeweilige App. Nach Angabe oder Durchsage der Fahrradnummer erhaltet ihr je einen Code, den ihr im Falle von Call-A-Bike in den kleinen Bordcomputer am Hinterrad eingeben müsst. Danach könnt ihr den Sicherungsbolzen entfernen und losradeln. Bei Nextbike erhaltet ihr einfach den Zahlencode zum Öffnen des Nummernschlosses. Zum Beenden der Miete am Abstellort geht ihr analog vor: In der App den Mietende-Wunsch signalisieren, Rad abstellen und verschließen. Schaut euch dazu am besten unsere bebilderten Ausleih-Tutorials für Call-A-Bike und Nextbike an (ß je eine Bildergalerie auf Google+).

Besonderheiten

Beide großen Anbieter bieten ihre Fahrradverleihsysteme in manchen Städten unter einer anderen Marke an. So verbirgt sich hinter Stadtrad Hamburg ein Call-A-Bike-System. Als Extra sind hier die ersten 30 Minuten immer kostenlos. Hinter Metropolradruhr verbirgt sich hingegen Nextbike. Besonders ist hier, dass die Miete auch in anderen zugehörigen Städten des Ruhrgebiets beendet werden kann. In München und Köln können Call-A-Bikes innerhalb des Kerngebiets sogar beliebig an jeder Straßenkreuzung abgestellt werden. Innerhalb eines der beiden Systeme genügt jedoch die einmalige Anmeldung, um in allen Städten eines Anbieters fahren zu können.

Fazit

Wer sich die zehn Minuten Zeit für eine Registrierung nimmt, gewinnt in vielen Städten ein deutliches Plus an Mobilität hinzu. Und das rund um die Uhr. Mietradsysteme werden daher oft auch als gute Ergänzung zum ÖPNV genannt. Durch den Einsatz der Apps wird die Ausleihe deutlich vereinfacht. Solltet ihr eines der Systeme in einer anderen Stadt nutzen wollen, prüft am besten das Angebot vorab im Internet. Wir haben mehrfach mit den Hotlines beider Anbieter telefoniert und waren mit den jeweiligen Auskünften sehr zufrieden. Eine Übersicht zu allen Leihradsystemen in Deutschland findet ihr übrigens auf der Seite von dein-rad.de.

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